Verwunschener Wald
Main

Startseite
Über...
Gästebuch
Kontakt
Archiv
Abonnieren

Kategorie


Themen



Freunde



Links



Das Ende vom Anfang. Oder Die Wurst hab ich gefressen.


Kate an Wurst. Nachricht in fucking Facebook am 18. August um 08:20

Wenn...Du Dich heute nicht meldest. Wir uns heute nicht sehen. Du mich heute nicht in den Arm nimmst. Mir nicht sagst, dass ich mir das einbilde, paranoid bin und eine wunderbare, selbstzerstörerische Fantasie habe.

 

Wurst an Kate. Antwort in fucking Facebook am 18. August um 10:26

18:30 Uhr? Bei mir? (:

---

Der Tag. An dem Du beendet hast, was Du ein paar Wochen zuvor anfingst. Es begann ohne mein Einverständnis und so endete es auch. Ich habe nie nach Dir gesucht. Und plötzlich kenne ich Dich und Du kennst Mich. Ohne, dass ich es so wirklich wollte. Ich wollte weg aus dieser Stadt und Du nie ankommen. Das hätte doch gepasst. Aus welchem Grund auch immer, teilte ich Dir trotzdem mit: falscher Platz, falsche Zeit. Es fielen Wortfetzen. Alle Brücken abbrechen - Ein neues Leben beginnen – Alles hinter mir lassen. Dabei entsprach das nicht der Wirklichkeit. Denn eigentlich wollte ich sagen: Ich nehme Dich mit. Du machst mich süchtig. Doch ich war feige und Du warst es auch. Zu sagen, ich hätte meine Feigheit überwinden können, fällt nun leicht. Trotzdem warst Du derjenige, der uns in diesem Moment alles nahm. Dir selbst und Mir - dem Uns. Von dem ich eigentlich nie wollte, dass es überhaupt lebt. Ich habe „Nein“ gesagt. Nein dazu, dass du nun gehen willst. Denn nur weil ich gehe, heißt dass nicht, dass du das auch sollst. Wieder geschah alles ohne mein Einverständnis. Du bist gegangen. Du hast mein Herzchen, das auch Dein Herzchen war, gebrochen. Und jetzt hasse ich Dich. Damit ich mich nicht selbst hassen muss. Weil ich nur sehr langsam aus Fehler lerne. Weil ich meinen Willen nicht durchsetzen konnte. Weil ich es schon am 18. August um acht Uhr zwanzig wusste.

---

Ich habe keine Lust mehr auf die abendlichen Gläser Wein, die mich nachts komatös schlafen lassen. Und die allgegenwärtigen Paracetamol Tabletten, die meinen restlichen Verstand betäuben. Keine Kraft mehr mich nachts in Embryostellung zu bringen, damit meine sich vor schmerz krümmende Seele zur Ruhe kommt. Keinen Platz mehr für immer wiederkehrende Gedanken und vergiftete Fantasien in meiner leerelosen Hülle. Kein Ventil mehr für meine sprudelnde Kreativität, die aus meinem gebrochenen Herzchen drängt.

---

Aber in Gedanken sieht die Zukunft immer farbenfroh aus. Doch sie liegt nie in dieser Stadt und auch nicht bei Dir.

 

 


7.9.10 14:00


Werbung


[erste Seite] [eine Seite zurück]
Gratis bloggen bei
myblog.de


Design von crazy-geeky-holsteinerin